Versorgung bei Parkinson, MS, Schlaganfall & weiteren neurologischen Erkrankungen.
Neurologische Erkrankungen sind im Gegensatz zu vielen anderen körperlichen Erkrankungen nicht klar lokalisierbar und verlaufen bei jedem Menschen anders.
Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Gehirns, die Bewegungen stört. Typische Beschwerden sind Zittern, Muskelsteifheit und verlangsamte Bewegungen, die sich meist schleichend entwickeln. Mit unseren Methoden unterstützen wir Betroffene, länger mobil und selbstständig zu bleiben.
Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, die Nerven im Gehirn und Rückenmark angreift. Symptome reichen von Sehstörungen über Taubheitsgefühle bis zu Muskelschwäche. Mit moderner Versorgung helfen wir, Bewegungsabläufe zu stabilisieren und Alltagssituationen sicherer zu meistern.
Ein Schlaganfall entsteht durch eine Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn und kann bleibende Einschränkungen hinterlassen. Häufig kommt es zu Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Gedächtnisproblemen. Dank schneller Behandlung und moderner Methoden unterstützen wir den Weg zu mehr Selbstständigkeit.
Kostenlos & unverbindlich vor Ort in Oldenburg ausprobieren, um sofort zu sehen, ob die Versorgung zu Ihrem Alltag passt.
Wir arbeiten mit modernsten Methoden und Produkten nach neuesten medizinischen Standards für eine zukunftssichere Versorgung.
Spezialisiertes Team mit langjähriger Erfahrung mit Parkinson, MS, Schlaganfall & vielen weiteren neurologische Erkrankungen.
Jeder Mensch ist anders und hat unterschiedliche Symptome und Bedürfnisse. Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Bedürfnisse.
Der Exopulse Mollii Suit ist ein spezieller Anzug, der mit sanften elektrischen Impulsen die Muskulatur stimuliert und so Spastik sowie Bewegungseinschränkungen lindern kann.
Im Sanitätshaus Lübbehusen beraten wir Sie unverbindlich, ob der Anzug für Ihre individuelle Situation die passende Lösung ist und Ihnen spürbaren Nutzen bringt.
Der EXOPULSE Mollii Suit ist ein medizinisches Hilfsmittel zur Muskelentspannung und Verbesserung der Beweglichkeit. Er funktioniert über niedrigfrequente elektrische Impulse, die gezielt über ein eingebautes Elektrodennetz stimulierend auf antagonistische Muskelgruppen wirken. Das Prinzip basiert auf der sogenannten Reziproken Hemmung: indem die Gegenspieler eines spastischen Muskels aktiviert werden, wird die überaktive Muskulatur gehemmt.
Der Anzug kann besonders hilfreich sein für Menschen mit neurologischen Bewegungsstörungen, darunter:
Die empfohlene Anwendung beträgt 60 Minuten pro Sitzung, 2–3 Mal pro Woche. Diese Zeiten können individuell angepasst werden, abhängig vom therapeutischen Ziel und der Reaktion des Körpers. Erste spürbare Effekte können bereits nach wenigen Anwendungen auftreten, insbesondere bei regelmäßigem Einsatz über mehrere Wochen. Unsere ausgebildeten Mitarbeiter beraten Sie dazu individuell vor Ort im Sanitätshaus Lübbehusen in Oldenburg.
Ja, es gibt einige Kontraindikationen, bei denen der Mollii Suit nicht verwendet werden sollte:
Typische Nebenwirkungen sind selten, gelegentlich können aber leichte Hautreizungen an den Elektrodenstellen oder Muskelkater bei ungewohnten Bewegungsabläufen auftreten.
Weitere Hilfsmittel, die wir in der Behandlung neurologischer Erkrankungen einsetzen, sind z. B.:
Die FES ist eine Methode, die gezielt Muskeln durch sanfte elektrische Impulse aktiviert. Besonders bei Lähmungen oder Fußheberschwäche nach Schlaganfall oder MS kann sie Bewegungen wie das Gehen unterstützen und so mehr Sicherheit im Alltag ermöglichen.
Spiralorthesen aus leichtem Carbon sind Unterschenkelorthesen, die ein dynamisches Gangbild fördern. Durch die besondere Bauweise wird ein natürliches Abrollen des Fußes möglich: eine wirksame Versorgung bei Fußheberschwäche für Mobilität und Selbstständigkeit.
Die WalkOn-Orthese hebt den Fuß durch eine federnde Wirkung während des Gehens an. So entsteht ein flüssigeres, sicheres Gangbild. Gerade bei Fußheberschwäche nach Schlaganfall, MS oder anderen neurologischen Erkrankungen sorgt sie für mehr Stabilität und weniger Sturzgefahr.